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Distale Radiusfraktur – Handgelenksbruch
Ein Bruch der Speiche nahe dem Handgelenk (distale Radiusfraktur) gehört zu den häufigsten Knochenbrüchen. Typisch sind Schmerzen, Schwellung und eine eingeschränkte Beweglichkeit nach einem Sturz auf die Hand. Bei stärker verschobenen Brüchen kann eine sichtbare Fehlstellung auftreten.
Wie wird ein Handgelenksbruch untersucht?
Neben der klinischen Untersuchung ist die Röntgenuntersuchung entscheidend. Bei komplexen Gelenkbrüchen kann zusätzlich eine Computertomographie sinnvoll sein, um Bruchlinien und Gelenkfläche genauer zu beurteilen.
Muss eine Radiusfraktur immer operiert werden?
Nein. Nicht oder nur gering verschobene und ausreichend stabile Brüche können häufig ohne Operation behandelt werden. Entscheidend sind unter anderem Fehlstellung, Stabilität, Beteiligung der Gelenkfläche, Knochenqualität und die individuellen funktionellen Anforderungen.
Wann wird operiert?
Bei instabilen oder deutlich verschobenen Brüchen kann eine operative Stabilisierung sinnvoll sein. Häufig erfolgt sie über einen Zugang an der Beugeseite des Handgelenks mit einer winkelstabilen Platte. Ziel ist, Länge, Achse und Gelenkfläche möglichst anatomisch wiederherzustellen und eine funktionelle Nachbehandlung zu ermöglichen.
Schonende Behandlung statt Operation um jeden Preis
Eine Röntgenaufnahme allein entscheidet nicht über die Therapie. Unser Ziel ist die Behandlung, mit der für den jeweiligen Bruch eine möglichst gute Funktion bei vertretbarer Belastung erreicht werden kann. Das kann eine Operation sein – bei geeigneten Brüchen aber ebenso eine konservative Behandlung.
Frischer Handgelenksbruch?
Bei einer frischen Verletzung mit Verdacht auf einen Knochenbruch vereinbaren Sie bitte keinen regulären Online-Termin, sondern kontaktieren Sie uns unter 0431 97995 380. Bei offenen Verletzungen, ausgeprägter Fehlstellung, Durchblutungs- oder Gefühlsstörungen ist eine sofortige Notfallversorgung erforderlich.