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Lipom – Entfernung von Fettgewebsknoten

Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor des Fettgewebes. Es zeigt sich häufig als weicher, unter der Haut verschieblicher Knoten. Manche Menschen haben nur ein einzelnes Lipom, andere entwickeln im Laufe ihres Lebens mehrere Fettgewebsknoten an unterschiedlichen Körperstellen.

Muss ein Lipom entfernt werden?

Nein. Ein typisches, beschwerdefreies Lipom muss nicht allein deshalb operiert werden, weil es vorhanden ist. Eine Entfernung kann sinnvoll sein, wenn es wächst, durch Druck oder Bewegung stört, Schmerzen verursacht, kosmetisch belastet oder wenn die Diagnose nicht sicher erscheint.

Nicht jeder tastbare Knoten ist ein Lipom. Rasch wachsende, ungewöhnlich große, schlecht verschiebliche oder tiefer gelegene Befunde können vor einer Operation eine weiterführende Abklärung erfordern.

Wie wird ein Lipom entfernt?

Oberflächlich gelegene Lipome können häufig in örtlicher Betäubung über einen möglichst passend geplanten Hautschnitt vollständig herausgelöst werden. Bei größeren oder tiefer gelegenen Befunden kann ein anderes operatives beziehungsweise anästhesiologisches Vorgehen sinnvoll sein.

Unser Grundsatz lautet: Der Zugang soll so groß wie erforderlich und so klein wie sinnvoll sein.

Mehrere Lipome

Mehrere Lipome können, wenn Lage und Umfang es erlauben, während eines Eingriffs entfernt werden. Bei einer sehr großen Zahl kann eine Behandlung in mehreren Sitzungen sinnvoller sein. Weitere Informationen finden Sie unter Operationen kombinieren.

Entstehen später an anderen Stellen neue Lipome, bedeutet dies nicht, dass ein zuvor vollständig entferntes Lipom wiedergekommen ist. Manche Menschen haben eine Veranlagung zur Bildung mehrerer Lipome.

Jedes entfernte Lipom wird untersucht

Jedes von uns entfernte Lipom wird zur feingeweblichen (histologischen) Untersuchung eingesandt. Auch wenn ein Befund klinisch typisch erscheint, lassen wir das entfernte Gewebe grundsätzlich durch erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte für Pathologie untersuchen.

Was wir entfernen, lassen wir auch untersuchen. Sollte sich dabei unerwartet ein anderer Befund ergeben, besprechen wir das Ergebnis und gegebenenfalls notwendige weitere Schritte mit Ihnen.