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Tennisellenbogen & Golferellenbogen – Epikondylitis
Schmerzen an den Sehnenansätzen des Ellenbogens werden häufig als Tennisellenbogen beziehungsweise Golferellenbogen bezeichnet. Medizinisch spricht man von einer Epikondylitis beziehungsweise einer Erkrankung der Sehnenansätze am äußeren oder inneren Ellenbogen.
Ist eine Operation meistens notwendig?
Nein. Die Behandlung ist zunächst überwiegend konservativ. Belastungsanpassung, gezielte Übungsbehandlung und weitere nichtoperative Maßnahmen können die Beschwerden bei vielen Patienten bessern. Die Heilung kann allerdings Geduld erfordern.
Wann kommt eine Operation infrage?
Bei über längere Zeit anhaltenden, deutlich einschränkenden Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung kann eine Operation erwogen werden. Vorher sollte geprüft werden, ob tatsächlich der Sehnenansatz die wesentliche Schmerzursache ist.
Operation beim Tennisellenbogen
Beim therapieresistenten Tennisellenbogen verwenden wir bei geeigneter Indikation ein Verfahren nach Hohmann/Wilhelm. Dabei wird der erkrankte Bereich am Sehnenursprung gezielt behandelt und zusätzlich werden kleine schmerzleitende Nervenäste denerviert.
Das operative Vorgehen beim Golferellenbogen ist nicht automatisch identisch. Die Behandlung richtet sich nach Lokalisation, Befund und den betroffenen Strukturen.
Schonende Chirurgie am Ellenbogen
Gerade bei einer Erkrankung, die in den meisten Fällen ohne Operation behandelt werden kann, bedeutet schonende Chirurgie für uns auch, einen Eingriff erst dann zu empfehlen, wenn die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und eine nachvollziehbare operative Zielstruktur besteht.